Veränderung ist die einzige Konstante im Leben!

Mutter: „Ich freu mich schon wenn ich deine Fotos vom Kindergarten sehen. Bin gespannt wie sehr du dich, seit letztem Jahr verändert hast.“

Sohn: „Mama was meinst du mit -wie ich mich verändert habe?“

Mutter: „Naja du wächst und dein Körper und dein Gesicht verändert sich ständig und du siehst heute nicht mehr so aus wie vor einem Jahr.“

Sohn: „Mama veränderst du dich auch immer noch?“

Mutter: „Nein eigentlich nicht! Aber halt warte, doch auch ich sehe jedes Jahr etwas anders aus. Stimmt auch mein Körper und meine Gesicht verändern sich ständig. Das hört nicht auf.“

So ähnlich war das morgentlich Gespräch mit meinem Sohn. Mir wurde wieder mal vor Augen geführt, dass wir uns wirklich immer und stetig verändern. In allen Bereichen unseres Daseins.
In der Kindheit fällt es besser auf und es gibt Zeiten in den sehen wir längere Zeit fast gleich aus. Aber irgendwann wird das Rad der Veränderung wieder angestoßen. Unsere Aufmerksamkeit ruht hauptsächlich auf den äußeren Veränderungen, aber wie sieht es mit den innerlichen aus?

Auch hier sind sie in der Kindheit auffälliger. Es werden neu Fertigkeiten und Fähigkeiten erlernt. Gestern ging das Krabbeln, heute steht das Baby schon. Gestern konnten wir noch keinen Buchstaben erkennen, heute lesen wir ganze Sätze. Anfangs gab es nur das Wir, irgendwann bemerken wir es gibt ein ICH und DU. Wir kommen aus dem schützenden Feld der Familie in Kindergarten, Schule, dort muss ich mich plötzlich selbst verteidigen, auf die Beine stellen um nicht unterzugehen. Das kann eine sehr einschneidender Wandel in uns sein.

Im Erwachsenenalter gibt es nicht mehr ganz so viele Reize, die uns auffordern unser Handeln, Denken und Fühlen zu verändern – Leider! Wir sind selbst gefordert nicht stehen zu bleiben, sondern im ständigen Prozess und Weiterentwicklung zu bleiben. Körperlich läuft die ständige Umgestaltung automatisch ab, aber auf emotionaler, seelischer, geistiger Ebenen müssen wir selbst dafür sorgen. Raus aus den Gewohnheiten kommen. Am wichtigsten aber – lerne dir selbst zu zuhören.
Höre deine Gedanken. Fühle die Gefühle die du empfindest an bestimmten Orten. Bemerke wie du dich berührst, wie du über dich selbst denkst.

Die Veränderung geht ihren Weg, so wie sich die Wandlungsphase abwechseln und niemals stillstehen. Der Tag wird zur Nacht. Die Jahreszeiten wechseln im Jahr. Auf Regen kommt immer wieder die Sonne. Es dreht sich weiter unaufhörlich. Das können wir zum Glück nicht aufhalten. Wir können aber unsere Veränderungsprozesse – besser gesagt die Bewusstwerdungsprozesse – gezielt für unsere Weiterentwicklung nützen. Durch verändertes Denken, ist es möglich die Vergangenheit hinter uns zu lassen – loszulassen. Durch veränderte Gewohnheiten, erhalten wir neue Perspektiven. Durch verändertes Umfeld erlernen wir neue Fähigkeiten. Durch veränderte Offenheit der Menschen gegeben über, können wir mehr Freude empfinden.

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