Dualität

Hast du dich schon mal mit der Dualität deines Befindens beschäftigt? Was ist damit gemeint?

Es gibt immer 2 Seiten einer Sachen – vorne/hinten, oben/unten, innen/aussen. Ist die einfachste Erklärung für Dualität. Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Wahrnehmung hat auch immer einen Gegenpol.

Die fernöstliche Anschauung von Yin und Yang sieht sowohl in der materiellen als auch in der geistigen Wirklichkeit das Wirken zweier entgegengesetzter, aber gleichzeitig voneinander abhängige Pole oder Kräfte. Es sind Gegensätze, die zusammen eine Einheit bilden; sie hängen voneinander ab, weil sie nur in Verbindung mit ihrem gegensätzlichen Pol Wirklichkeit sind. Das allgemein bekannte Symbol von Yin und Yang stellt das universelle Gesetz des ewigen Wandels dar.

Weder Yin noch Yang kann als gut oder schlecht klassifiziert werden. Das Symbol – die Monade – stellt die Art und Weise dar, in der sich Dinge verwandeln. Es ist eine Beschreibung, nicht ein Urteil. Es sagt aus, dass Gegensätze einander anziehen, dass sie sich gegenseitig bedingen und das jedes Ding und jeder Vorgang letztendlich zu seinem Gegenteil wird. Yin ergibt ohne Yang keinen Sinn und umgekehrt. Wir können nur sagen, etwas sei hell, wenn wir auch das Dunkle kennen, „warm“ ergibt nur Sinn, wenn es mit etwas Kaltem verglichen wird. Etwas kann nur „gut“ sein, wenn auch irgendetwas „schlecht“ ist.

Das allgemein bekannte Symbol von Yin und Yang stellt das universelle Gesetz des ewigen Wandels dar.

Wie oft warst du schon in deinem inneren Monolog hin und her gerissen?

Jeder von uns kennt das Gefühl, dass zwei Gedankengänge sich ständig abwechseln. Wir wissen nicht mehr auf welchen wir uns verlassen sollen. Welcher Gedanke ist der Richtige? Manche bezeichnen es auch als inneres Engelchen und Teufelchen. Der eine will diesen Weg gehen und der andere den anderen. Man könnte auch sagen der eine Teil ist der Erfahrene und der andere der Neugierige. Wir wägen immer das schon Bekannte mit dem noch nicht Vorstellbarem ab. Wenn wir mutig genug sind, die Neugier gewinnt, dann ist der Moment gekommen, an dem wir weitergehen, wachsen und neue Möglichkeiten in unser Leben lassen.

Yin und Yang stehen auch für Geboren werden, wachsen und gedeihen, und schlussendlich wieder sterben, damit der Kreislauf von vorne beginnen kann. Am Ende des Tages „stirbt“ das Licht, um im Schutze der Dunkelheit am Morgen aufs Neue geboren werden zu können. Bei uns ist es genau dasselbe. Manche Situationen, Lebensumstände, Muster, Prägungen müssen wir verabschieden, bevor etwas Neues entstehen darf.

Yin und Yang – gebären, wachsen, gedeihen, sterben – Kreislauf des Lebens

Es sagt auch aus, dass Frauen auch männliche Eigenschaften haben und Männer auch weibliche Qualitäten. Dass eine schlechte Handlung auch etwas Gutes haben kann und eine gute Handlung sich in ihrer Auswirkung in ihr Gegenteil verkehren kann.
Yin und Yang im Ungleichgewicht wird immer von jedem einzelnen aktiv selbst erzeugt. Auch hier ist schon wieder die Dualität ersichtlich, wenn ich es selbst erzeuge, bin ich auch in der Lage es wieder zu verändern. Wichtig ist auch zu verstehen das wir nicht ein Ungleichgewicht haben, sondern wir sind es.

Wir selbst sind das Ungleichgewicht, weil wir glauben bestimmte soziale, gesellschaftliche, statusbedingte Zwänge erfüllen zu müssen, spezielle Mangelsituationen erzwingen (Diäten -Hunger), ein Bild von uns zeichnen, dass nicht unserem Naturell entspricht. Nichtwissen auf keinem Fall zugeben, anstatt zu erkennen, dass hier ein sehr große Potenzial für Wachstum liegt. Den eigene Biorhythmus den Gegebenheiten anpassen, anstatt darauf zu hören was ich im Speziellen für Bedürfnisse habe, usw.

Wir selbst sind das Ungleichgewicht, weil wir glauben bestimmte soziale, gesellschaftliche, statusbedingte Zwänge erfüllen zu müssen!

Es gibt unzählige Handlungen von jedem Einzelnen, mit denen das Gleichgewicht von Yin und Yang verschoben wird. Diese Veränderung verursacht Problem auf einer der drei Ebenen – Körper- Geist oder Seele.

Um ein Gefühl für dein selbst auferlegtes Ungleichgewicht zu bekommen, habe ich für dich einen Kurz zur Dualität entwickelt.
Du entdeckst mit dem Kurs jene Situation, Gedanke, Muster oder Prägung, die sich jetzt verändern darf. Du wirst erkennen, wo du mit deinen Gedanken stehst, wie du in verschiedenen Situationen reagierst, und dass es immer noch eine andere Perspektive gibt.

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